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Festlicher Klangzauber in der Michaelskirche: Das 16. Asperger Kirchenkonzert

Ein Raunen der Erwartung lag in der Luft, als sich die Türen der Michaelskirche am 15. März 2026 zum 16. Asperger Kirchenkonzert öffneten. Auch wenn die Temperaturen im Kirchenschiff an diesem Märztag spürbar kühl waren, gelang es den Musikern von der ersten Note an, eine Atmosphäre zu schaffen, die das Herz der Zuhörer erwärmen konnte. Dass das Interesse an der Arbeit der Stadtkapelle Asperg nach wie vor groß ist, zeigte sich am späten Nachmittag, als die gut besuchten Bankreihen den Ensembles eine stimmungsvolle Kulisse boten.

Junior- und Jugendorchester

Den Auftakt gestalteten das Junior- und das Jugendorchester unter der Leitung von Stefan Krahl. Besonders charmant: Die jungen Musikerinnen und Musiker führten selbst durch ihr Programm und moderierten ihre Stücke souverän eigenständig an. Ein besonderes Highlight war dabei die „Komponisten-Werkstatt“ von Kees Vlak. In diesem lehrreichen Werk gewährte der Nachwuchs dem Publikum einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Komponierens. Musikalisch wurde im Altarraum demonstriert, wie aus einer ersten „Materialsammlung“ über eine „Ouverture“ bis hin zu einem ausformulierten „Essay“ ein fertiges Musikstück erwächst – eine spannende Reise durch die Entstehung von Harmonien und Rhythmen.

Junior- und Jugendorchester bei ihrem Auftritt

Gefühlvoll wurde es bei der irischen Weise „Down by the Salley Gardens“ (arr. A. Simbeni), bevor die Nachwuchstalente mit „Dark Moon“ von F. Ledda und dem energetischen „Heave Ho!“ von Seth Roberts das Publikum begeisterten. Zum Abschluss ihres Programmteils erklang der „Midway March“ von John Williams im Arrangement von John Moss.

Großes Orchester

Im Anschluss nahm das Große Orchester unter der Leitung von Yuri Fedorov im Altarraum Platz, wobei Michael Frank die Moderation für diesen zweiten Teil des Abends übernahm. Den fulminanten Start bildete James L. Hosays „Valhalla“, gefolgt von dem virtuosen Werk „Celtic Flutes“ von Kurt Gäble. Hierbei glänzten Clemens Dorda an der ersten Flöte und Anna Erdmann an der zweiten Flöte mit technischer Präzision. Mit Otto M. Schwarz’ „Around the World in 80 Days“ begab sich das Orchester auf eine abenteuerliche musikalische Weltreise, bevor es mit Jimmy Webbs „MacArthur Park“ einen weiteren Klassiker präsentierte.

Katja Maschke und Jörg Schmautz mit "Hand in Hand"

Ebenso harmonisch zeigte sich das Duo Katja Maschke an der Trompete und Jörg Schmautz am Tenorhorn beim Stück „Hand in Hand“ von J. Bollin. Die solistischen Leistungen rissen auch bei der „Harlem Nocturne“ von Earle Hagen (arr. Paul Murtha) nicht ab, als Carmen Salz am Altsaxophon die sehnsuchtsvollen Jazz-Klänge meisterhaft interpretierte. Den offiziellen Schlusspunkt setzte das „Tribute to Whitney Houston“ (arr. Michael Brown). Aufgrund des langanhaltenden Applauses verabschiedete sich das Orchester schließlich mit der stimmungsvollen Zugabe „My Dream“ von Peter Leitner.

Bei einem gemeinsamen Sektumtrunk klang dieser Nachmittag harmonisch aus. Ein solch rundum gelungenes Ereignis lebt jedoch auch von der Gemeinschaft im Hintergrund. Ein herzlicher Dank gilt der evangelischen Kirchengemeinde für die Überlassung der Michaelskirche sowie Angelika und Günter Pfersich und Ottmar Breckel für die Bewirtung der Gäste. Ein besonderer Dank gebührt zudem unseren Sponsoren – darunter die VR-Bank Ludwigsburg, die Kreissparkasse Ludwigsburg, KEEW, die Apotheke Dr. Dorda sowie das Eiscafé Lorenzo, Schuhwörner, Rauscher + Müller, Thomas Runkel, Gaby Jordan Travel, der Friseursalon Weber und der Malerbetrieb Pfersich. Ihre Unterstützung kommt insbesondere unserer Bläserklasse und damit der musikalischen Zukunft von Asperg zugute.

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